Sonntag, 13. April 2014

Link ist tot in Majoras Mask (Theorie)

Halloooo zusammen,

Ist zwar, glaube ich, mittlerweile nicht mehr das aktuellste Thema, aber da ich zu dieser unglaublichen Theorie noch keinen anständigen deutschen Beitrag dazu gefunden habe, dachte ich, ich setz das einfach mal direkt um (Ich meine, gibt es sicher einiges hierzu, aber vielleicht kann ich da nochmal einen Funken detailierter drauf eingehen ^^).


Es besteht also wirklich die Theorie, dass Link im Teil von "Majoras Mask" bereits seit Beginn des Games tot ist. Wir erinnern uns, am Ende von Ocarina of Time ist Link wieder in der Gestalt eines Kindes und Navi hat uns soeben verlassen. 



In Majoras Mask sind wir nun auf der Suche nach unseren kleinen Begleiter. Mich hat allerdings der Einleitungssatz bei Spielbeginn bereits irritiert, in dem gesagt wird Link befände sich auf einer "geheimen und sehr perönlichen Reise" - warum sollte die Suche nach Navi denn eigentlich "Geheim" sein? 

Wie auch immer, jedenfalls scheinen wir uns auf einem sonderbaren Abenteuer zu befinden.

 Einige meinen Link ist an dieser Stelle bereits tot. Denn seltsam ist die rundum bedrückende und nebelige Aura in dem Wald in dem Link sich bewegt. Warum er bereits an dieser Stelle als tot vermutet wird erfahren wir weiter unten im Text.



Was für die meisten Befürworter aber schon ein sehr sicheres Indiz ist: Links Sturz zu Beginn ist zu irreal. Ja, sogar zu irreal für ein Zelda Game. "Fallen" wurde bisher in allen Zelda-Teilen sehr ernst genommen, man verliert reichlich Lebensenergie wenn man aus zu grosser Höhe auf dem Boden aufschlägt. 

Aber zu Beginn von Majoras Mask fallen wir in einen abnormal tiefen Abgrund, der wie ein wirrer LSD-Trip wirkt.


Es fliegen einem Symbole entgegen und man fällt verhältnismassig ziemlich lange, bis man endlich unten aufkommt. 
Diesen Sturz hätte Link nicht überleben können, nichtmal nach "Game Logik".

Was ebenfalls keinen Sinn macht: die Welt war in Ordnung, bis Link in Termina landet und auf einmal droht der Mond auf die Erde zu stürzen. Auf jedem Fleck der Welt hätte ein derartiges Naturphänomen für Aufsehen gesorgt. Aber allein das Gebiet um Termina scheint bis dahin davon betroffen zu sein.

Nachdem Skullkid uns in einen Deku verwandelt hat, landen wir in der Stadt TERMINA (was schon für sich spricht - "Termina" wie "Terminal" ? Englisch für Endstation/Endpunkt) wo wir auf den seltsamsten aller Charaktere treffen: den Maskenhändler. 
Dieser konfrontiert Link mit dem bekannten Satz "You've met a terrible Fate, haven't you?"
Zuerst könnte man meinen, der Maskenhändler beziehe sich auf die Verwandlung in einen Deku. Aber auch nachdem man die Verwandlungsform "losgeworden" ist, liest man diesen Satz immer wieder.

Denn Fakt ist: JEDES Mal, wenn ihr in dem Game zulasst dass der Mond auf die Erde st
ürzt, erscheint exakt dieser Satz wieder auf dem Screen. 


Dieser Satz bezieht sich also auf sehr viel mehr.





Aber sehen wir uns diese Welt nochmal genauer an, in der wir uns befinden.
Der Mond droht in drei Tagen auf die Erde zu krachen und der Weltaufbau ist in 5 grosse Stationen unterteilt.

Es sieht ganz danach aus als durchlaufe Link mit diesen 5 Welten das Phasenmodell nach Kübler-Ross.

Viele Sterbeforscher haben bereits versucht, das Sterben, den Weg in den Tod, in Phasen einzuteilen. Sie haben versucht nachzuvollziehen, wie das Sterben abläuft, um ein Grundmuster zu erstellen. Das seit einigen Jahrzehnten bekannteste Modell ist das von Elisabeth Kübler-Ross, das die psychischen Vorgänge im Zusammenhang mit dem nahenden Tod in fünf Sterbephasen zusammenfasst. Sie hat an ihrem Arbeitsplatz mit über 200 sterbenden Patienten gesprochen, woraus sie ihr Konzept entwickelte. Dieser Prozess kann sich über Jahre hinweg hinziehen oder auch nur innerhalb weniger Minuten geschehen. Es können auch Phasen wegfallen, bzw. mehrere Male durchlebt werden (So wie man die Zeit in Majoras Mask immer wieder nach hinten setzen und die 3 Tage erneu durchlaufen kann).
Das Grundgefühl in allen Phasen ist Angst durch die Wahrnehmung des unaufhaltsamen Endes und des damit einhergehenden Kontrollverlustes (körperlicher und geistiger Fähigkeiten) bei einer grundlegend veränderten Situation, in der die betroffene Person kaum Steuerungsmöglichkeiten besitzt. Aber in allen Phasen schwingt die Hoffnung mit, es könnte doch noch ein Wunder geschehen.
Sehen wir uns das Model mal in Bezug die Stationen und Orte an die Link durchläuft.

Ich hab dazu diese sehr treffende Grafik gefunden:


Die 5 Phasen sind also wie folgt:

1. Nicht-wahrhaben-Wollen und Isolierung


Der Betroffene will die Diagnose der tödlichen Erkrankung nicht wahrhaben, die eigene Sterblichkeit liegt außerhalb seiner Vorstellungskraft. Er verdrängt sie und erlebt einen Schock. Er glaubt an Verwechslungen und Irrtümer. 

Dieses Verhalten finden wir noch in Termina. Der Mond steht sichtbar nah über der Stadt. Trotzdem hat man den Eindruck dass es die Bewohner nicht sonderlich zu stören scheint. Im Gegenteil, es wird sogar ein Karneval vorbereitet.
Man findet auch diese spezielle Szene vor:


Dorfbewohner und Soldaten streiten ob man die Stadt nicht evakuieren sollte, aber die Anwohner nennen es eine "lächerliche, haltlose Theorie" - unbeachtet der Tatsache dass der Mond zum anfassen nah über ihren Köpfen hängt. Generell herrscht eine angenehme und ausgelassene, ja nahezu fröhliche Atmosphläre in Termina. 

Ab der zweiten Phase:

2. Phase: Zorn und Ärger


In der zweiten Phase folgt auf das Nichtwahrhabenwollen meist Zorn, Groll, Wut, Neid. Denn der Betroffene stellt sich die Frage: "Warum denn gerade ich?" Der Sterbende richtet seinen Zorn gegen diejenigen, die weiterleben dürfen. 

Wir finden eine ganze Menge Zorn wenn wir den Dekupalast betreten. Jeder scheint aggressiv und schlecht gelaunt zu sein.
Der K
önig plant einen kleinen (dazu noch unschuldigen) Affen zu ermorden, da dieser angeblich die Prinzessin gekidnappt habe.


Natürlich liegt es wieder an Link die (ebenfalls aggressive) Prinzessin zu finden um das Leben des Affen zu retten.



Die dritte Phase:

3. Phase: Verhandeln


In der, meist kurzen, dritten Phase erkennt der Betroffene den bevorstehenden Tod an, dennoch versucht er zu verhandeln. Er "verhandelt" mit den Ärzten, Pflegepersonal, dem Schicksal und mit Gott. Er besucht plötzlich die Kirche, legt Gelübde und Versprechen ab: „Das will ich auch ändern, wenn ich weiterleben darf“, es wird um Aufschub gebeten, z.B. bis zur Geburt des ersten Enkels oder Urenkels.

Die dritte Phase nach dem Modell ist also die egozentrische Schuld, d.h. man gibt sich selbst an allem die Schuld. Kommt einem das nicht von einem gewissen Goronen namens Darmani bekannt vor, der nur sich allein die Schuld gibt, dass er sein Volk nicht vor der Kälte retten konnte


Dieser bittet uns sogar inständig darum ihn mittels "unserer Magie" ins Leben zurück zu rufen. 

4. Phase: Depressive Phase


Die Depression ist vor allem durch eine hoffnungslose innere Leere, durch Sinnlosigkeitsgefühle und Lebensüberdruss gekennzeichnet. Der Sterbende trauert um das, was er mit seinem Tod verlieren wird, um das, was ihm wichtig war (Partner, Kinder, Freunde und Angehörige). Er bereut vielleicht zurückliegende Versäumnisse, erinnert sich an frühere Ereignisse und Probleme, die er jetzt nicht mehr lösen kann. Das kann in ihm Kummer und Schuldgefühle erwecken. Es ist ihm aber vielleicht auch möglich geworden, sich mit der Realität des Todes auseinanderzusetzen und zum Beispiel sein Testament zu erstellen oder eine Aussöhnung herbeizuführen.

Die komplette Küste Terminas ist ein einziger Hort der Verzweiflung, beginnend bei den Strandarbeitern bis hin zu den Zoras, dessen großer Held Mihau stirbt. So wie Lulu, deren Eier gestohlen wurden und diese nur depressiv und schweigend am Ufer steht. 




5. Phase: Akzeptanz




In dieser letzten - fünften - Phase nimmt der Betroffene sein Schicksal an und willigt darin ein. Es bestehen zwar immer noch schwache Hoffnungen, nicht sterben zu müssen, doch ansonsten ist diese Phase frei von solchen starken Gefühlen, wie sie in den vorangegangenen Phasen auf den Sterbenden eingestürmt sind. Er ist jetzt körperlich und geistig erschöpft, schläft viel und möchte häufig nicht gestört werden. Meist kann und will er sich nur noch mit wenigen Worten und Gesten verständigen.



Was also also erkennbar ist, der Chef der Geister im Canyon, Igos du Ikana, unterbricht seine streitenden Leibwächter mit dem Satz: "Das Königreich ist zerstört und wir sind, was wir sind…".


Generell ist dieser letzte Tempel ein interpretationsfreudiger Ort.

Man macht sich auf seinen Weg bis an die Spitze, legt "Fenster" frei um Licht in die R
äume zu lassen, und am Ende ist man stolzer Besitzer der "Licht-Pfeile". Ja, das kann man eigentlich durchaus symbolisch betrachten.






Aaaaaaaaber das ist noch nichtmal alles. 

Die meisten Charaktere die ihr in der Stadt so antrefft, kennt man bereits aus Ocarina of Time. Sie sind exakte Kopien im Vergleich, nur in anderen Rollen.
Warum?
 Die Antwort darauf ist einfach: Die Menschen die wir sehen, sind die einzigen die Link zu Lebzeiten je gesehen hat. Da Link tot ist, und da seine Reise zur Verarbeitung ist, projiziert er Menschen und andere Wesen aus seinem Gedächtnis in diese Welt hinein.
Ich bezweifel etwas dass die Gamedesigner schlichtweg zu faul waren neue Charaktere zu entwerfen. Was war also der Gedanke hinter der Idee, alte Charaktere aus Links "Lebzeit" in eine vollkommen neue Welt zu integrieren?


Die Theorie ergibt auch Sinn wenn wir uns die offizielle Timeline dazu ansehen:




Zusammengefasst: Ist der Held erfolgreich, geht es im Zeldauniversum mit Majoras Mask weiter - Ganon wurde erstmal beseitigt.

Der Nachfolgende Teil ist demnach also "Twilight Princess" - wo wir regelmässig einem Stalfos begegnen. In der Timeline finden wir dazu also folgendes:


Er nennt Link "Sohn" und bemerkt die Tatsache dass er nicht als "Held" in Erinnerung geblieben wäre.

Erinnern wir uns an dieser Stelle auch an die Kokiris in Ocarina of Time die uns immer darauf hingewiesen haben, dass jene Kokiri die den Wald verlassen sich in einen Stalfos verwandelten, macht das auch deutlich mehr Sinn.




Ansonsten: Er ist wie Link linkshänder und die meisten Lieder die er euch beibringt stammen aus den Vorgängern Ocarina of Time und Majoras Mask.Wenn man also in Twilight Princess als Wolf bestimmte Steine anheult, "transportiert" dieser einen zu einem anderen Ort, wo der Stalfos einen neue (oder viel mehr vergessene) Techniken beibringt. Wenn man sich mit diesem Stalfos unterhält, redet er mit einem über seine Entscheidungen und dass er vor "etwas" weggelaufen ist.
Ferner berichtet dieser dass er die Techniken die er kennt nie weitergeben konnte. Man fragt sich Wieso nicht? Weil er irgendwo in den verlorenen Wäldern umkam (wie am Beginn von Majoras Mask vermutet) und sich in eben jenen Stalfos verwandelte?
Deswegen glauben einige Link sei bereits hier gestorben, in diesen Wald. Hier, wo er sich in einen Stalfos verwandelte... 




Was auch interessant ist, ist die Tatsache dass unser Freund uns vehement darauf hinweist an unsere eigene Stärke zu glauben - was uns der Maskenhändler in Majoras Mask uns ebenfalls immer wieder ans Herz legt! 

Ansonsten gucken wir uns doch mal das letzte "Level" an, in dem Link in das Innere des Mondes gesogen wird. Was wir vorfinden ist:


(Bin ich eigentlich die einzige die bei den Anblick an den Film "In meinem Himmel" denkt? Eine ähnliche Szene des Jenseits wird dort ziemlich genauso dargestellt.)

Link nähert sich also einem alleinstehend Baum, vor einem grossen Himmel, mit weiten Wolken. Was wir unter dem Baum finden sind Kinder (?) mit verschiedenen Masken, an die wir alle unsere Masken abtreten.



Ein weiteres Indiz:

Link kann in Majoras Mask seltsame Statuen von den verstorbenen (!!!) Kreaturen beschwören, wie Darmani, Mihau etc - wohlgemerkt, diese gruseligen Statuen sind von bereits toten Charakteren.
Und Link kann seltsamer Weise einer dieser Statuen von sich selbst heraufbeschw
ören...



Zu guter letzt, empfinde ich auch das Ende des Games als symbolisch.. oder metaphorisch..(?)
Link ist zur
ück in den verlorenen W
äldern, reitet aber diesmal halbwegs motiviert ins Licht auf eine Lichtung zu...


Abschliessend bleibt zu sagen, dass es sich nach wie vor nur um eine Theorie handelt - allerdings kommt sie einen in Bezug auf die offizielle Timeline doch erschreckend Plausibel vor. 

So könne man "Majoras Mask" theoretisch als ein liebevolles und ehrenvolles Game-Tribut an einen gefallenen Helden ansehen. Immerhin war er Held vieler junger Menschen.

Was sagt ihr zu dem ganzen? :)

Hier noch ein grandioses Video dazu:



Samstag, 5. April 2014

EASTER COSPLAY PICNIC

DANG that was an awesome day in new zealand!!!

Just went to an easter cosplay PICNIC and met a bunch of new friends ^O^ best day ever! Have some photos!!!

So, because of my lack of money I was just wearing my rilakkuma kigurumi that day xD


 and we had a crapload of food!!!








But the best thing was to make a bunch of new friends ^___^ thanks to everyone for that AWESOME day!


I was not the only one wearing a Kigurumi xDDD <3



HAHAHAHA I love motorbikes <3 that guy was so awesome :) Thanks for the ride!




I BELIEVE I CAN FLY ... xDD

Oh and I got so many gifts from so many awesome people, thank you everyone, I don't know how I deserve this :_: